Das romantische 1-Zimmer-Minihaus mit Bad en suite liegt im mediterran begrünten Innenhof mit Palme und hat seinen eigenen Außenbereich. Dazu gehört eine Lounge-Ecke, Esstisch, Stühle und eine Hängematte...
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Mehr lesenÜber eine Außentreppe gelangt man in das separate Terrassen-Apartment. Die Unterbringung ist mit Bad en suite, Wohnküche, Wintergarten und allen Annehmlichkeiten des modernen Wohnens ausgestattet...
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Das Casa del Águila liegt am Rande des Minidorfes Grima. Die nur etwa 30 Einwohner leben größtenteils von der Agrarwirtschaft. Touristischen Trubel, Bars und Restaurants sucht man in Grima vergebens, dafür findet man aber ländliche Idylle im Überfluss und das Meer nur 10 Autominuten entfernt. Zwischen Feldern und Olivenhainen, liegt unterhalb vom Dorfplatz das freistehende Casa del Águila. Von der Dachterrasse aus hat man einen herrlichen Blick auf die Ausläufer der Sierra Nevada. Mountainbiker können gleich hinter dem Haus die hügelige Piste zum Strand fahren - das Meer (5 km Luftlinie) ist in etwa 20 Minuten erreichbar. Ein etwa 90-minütiger Fußmarsch zum Meer ist besonders im Frühling, Herbst und Winter zu empfehlen. Oder ein morgendlicher Streifzug durch Grimas Biotop, ein Bachlauf, wo Wasserschildkröten und seltene Vogelarten zuhause sind.
Mündlichen Überlieferungen von Dorfbewohnern ist der Ortsname GRIMA maurischen Ursprung. Die genaue Bedeutung weiß heute jedoch niemand mehr. In den Jahren zwischen 1850 und 1900 blühte zwischen LOS LOBOS und CUEVAS DEL ALMANZORA der Handel mit Edelmetallen. Überall in der Gegend höhlten Minen die Berge aus und Metall verarbeitende Fabriken schossen wie Pilze aus dem Boden. An den Berghängen von Los Lobos sind auch heute noch eine Vielzahl ruinöser Minenbauten zu sehen. Die Region war bekannt für ihre Silber-, Zink- und Kupfervorkommen - und seinen Wasserreichtum. Auf dem heute hochgestauten Fluß Almanzora fuhren damals große, mit Edelmetallen beladen Schiffe, die den gesamten Mittelmeerraum versorgten. Nach der Trockenlegung des Rio Almanzora und dem modernisierten Metallabbau gehörte die Bevölkerung der Provinz Almeria ab 1910 mit einem Schlag zu den ärmsten Regionen Europas. Die voranschreitende Industrialisierung ließ diese Gegend plötzlich brachliegen und verarmen und technische Errungenschaften blieben auf der Strecke. So "erblickte" GRIMA erst im Jahr 1960 das elektrische Licht der Welt und 1970 konnten sich die Dorfbewohner zum ersten Mal über fließendes Wasser aus der Leitung freuen. Glücklicherweise verfügt Grima über eine Vielzahl kleiner Wasseradern, sodass Wasserarmut in dieser Gegend kein Problem darstellt. MIT DER RENOVIERUNG des Casa del Águila im September 1997 wehte plötzlich ein frischer Wind durch das alte Gemäuer - innerhalb eines Jahres wurde ihm neues Leben eingehaucht. Obwohl das Casa del Águila seit 30 Jahren leer stand, besaß es eine gute Bausubstanz und die drei Dächer waren, bis auf eines, in sehr gutem Zustand. An dem kleinen, für damalige Verhältnisse nicht unbescheidenen Bauernhaus, wurde in der Vergangenheit mehrfach angebaut und aufgestockt, was dem Haus die landestypische Architektur der versetzten Pultdächer verlieh. Eine reizvolle Raumaufteilung mit unterschiedlichen Ebenen im Wohnbereich sind typische Merkmale für andalusische Landhäuser. Während des spanischen Immobilienbooms Anfang 2000 wurden viele traditionelle Fincas und Cortijos abgerissen und durch Neubauten ersetzt. Leider erkannten die wenigsten Landbewohner, welche traditionellen Werte sie dadurch zerstörten. Das Haus wurde anhand seiner Mauerstruktur und einem historischen Fund im Anwesen auf das Jahr um 1850 geschätzt. In dieser Zeit herrschte europaweit eine Cholera-Epedemie, die sich bis nach Andalusien (Lorca) erstreckte. Aus Angst vor Ansteckung versorgten Dorfbewohner die Erkrankten durch eine Maueröffnung mit täglicher Nahrung. So entstanden die typischen "Cholera-Löcher" - kleine Luken, durch die den Bewohnern Essen gereicht wurdn. Anhand dieser Mauerluke konnte das Casa del Águila jahreszeitlich eingeordnet werden. Das Haus hat sich auch nach seiner Renovierung 1997 bis heute mehrmals verändert, bevor es das wurde, was es heute ist – ein kleines Paradies.
Die Strände der Provinz Almeria sind vielseitig. Vom Casa del Águila zu den Stränden zwischen SAN JUAN DE LOS TERREROS und ÁGUILAS sind es nur 10 Autominuten. Überall entlang der Küste findet man ein paar sehr schöne Badebuchten mit Sandstränden. Wer Kieselstrand bevorzugt, der wird sich in CALA PANIZO wohlfühlen. Dort liegen ein paar hübsche, einsame Buchten. In PUERTO REY und MOJÀCA kommen Liebhaber langer Sandstrände und Nudisten auf ihre Kosten. Die wohl schönsten Strände liegen am CABO DE GATA (Agua Amara und Playa Genovese) und die Wasserqualität ist in dieser Mittelmeer-Region überall hervorragend. Wer vom Casa del Águila zu Fuß das Meer erreichen möchte, der kann gleich hinter dem Haus den Weg über die Hügel der Sierra de los Pinos nehmen (5-6 Km). Nach etwa 90 Minuten Fußmarsch kann man sich im Meer bei POZO DEL ESPARTO abkühlen und sich im Restaurant "La Frontera" ein Menue del dia gönnen. (Montag geschlossen)
CUEVAS DEL ALMANZORA ist die am nächsten gelegene größere Ortschaft (15 km). Dienstag und Donnerstag findet auf dem Burgplatz ein provinzieller Wochenmarkt statt. Etwas außerhalb in CALGÜEN findet man in einer atemberaubende Kalksandstein-Berglandschaft historische, unbewohnte Höhlenhäuser (Cuevas) und etwas weiter den LUNA-Wasserpark, wo sportbegeisterte Wakeboarding ausprobieren können. Das weiße Bergdorf MOJACÁR ist ein touristisches Highlight. Bezaubernde Cafés und Restaurants laden in dem Künstlerdorf zu spanischen Köstlichkeiten und guten Weinen ein. Empfehlenswert ist auch das heimische Museum, das Einblicke in vergangene, spanische Lebensart gewährt. VELEZ BLANCO (80 km) - bezaubert durch eine fantastische Bergkulisse und die hügelige Landschaft berauscht Anfang bis Mitte Februar mit einer traumhaften Mandelblüte.
ANFAHRT Autobahnabfahrt der A7 bei Lorca in Richtung Águilas. Weiter Richtung Cuevas del Almanzora und Los Lobos. Dann Richtung Pulpí. In El Largo den weißen Schildern -Casa del Águila- nach Grima folgen. Den Ort bis zum Ende durchfahren. Weiter den weißen Schildern bis zum Natursteinhaus folgen.
Von Almut Adler | 1975-2026
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